vom 12. Januar 1951
betreffend den Beitritt des Fürstentums Liechtenstein zu den Vereinbarungen des Internationalen Verbandes zum Schutze gewerblichen Eigentums
Der Beitritt des Fürstentums Liechtenstein zu den am 2. Juni 1934 von der Londoner Konferenz des Internationalen Verbandes zum Schutze des gewerblichen Eigentums evidierten Vereinbarungen, nämlich
1. Pariser Verbandsübereinkunft vom 20. März 1883 zum Schutze des gewerblichen Eigentums, revidiert in Brüssel am 14. Dezember 1900, in Washington am 2. Juni 1911 und im Haag am 6. November 1925;
2. Madrider Abkommen vom 14. April 1891 betreffend das Verbot falscher Herkunftsbezeichnungen auf Waren, revidiert in Washington am 2. Juni 1911 und im Haag am 6. November 1925;
3. Madrider Abkommen vom 14. April 1891 betreffend die internationale Eintragung der Fabriks- oder Handelsmarken, revidiert in Brüssel am 14. Dezember 1900, in Washington am 2. Juni 1911 und im Haag am 6. November 1925;
4. Haager Abkommen vom 6. November 1925 betreffend die internationale Hinterlegung der gewerblichen Muster oder Modelle,
genehmigt vom Landtage am 10. November 1950 und von Seiner Durchlaucht dem Landesfürsten am 13. November 1950, wird hiermit kundgemacht.
Der Beitritt tritt am 28. Januar 1951 in Kraft.
Vaduz, am 12. Januar 1951
Fürstliche Regierung:
gez. Alexander Frick
Fürstlicher Regierungschef