| 734.013 |
| Liechtensteinisches Landesgesetzblatt |
| Jahrgang 1987 |
Nr. 57 |
ausgegeben am 19. November 1987 |
Verordnung
vom 10. November 1987
über die Abänderung der Starkstromverordnung
Aufgrund von Art. 2 und 4 des Elektrizitätsgesetzes vom 15. Dezember 1982, LGBl. 1983 Nr. 16, verordnet die Regierung:
Die Starkstromverordnung vom 7. August 1984, LGBl. 1985 Nr. 26, in der Fassung der Verordnung vom 25. Juni 1985, LGBl. 1985 Nr. 43, wird wie folgt abgeändert:
Nieder- und Hochspannungsanlagen
Anlagen, die mit höchstens 1 000 V Wechselspannung oder 1 500 V Gleichspannung betrieben werden, gelten als Niederspannungsanlagen, solche, die mit mehr als 1 000 V Wechselspannung oder 1 500 V Gleichspannung betrieben werden, als Hochspannungsanlagen.
2) Als anerkannte Regeln der Technik gelten insbesondere die technischen Normen des Schweizerischen Elektrotechnischen Vereins (SEV) sowie die technischen Vorschriften der PTT-Betriebe. Bestehen keine spezifischen technischen Normen, so ist nach jenen Normen vorzugehen, die sich sinngemäss anwenden lassen.
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1988 in Kraft.
Fürstliche Regierung:
gez. Hans Brunhart
Fürstlicher Regierungschef