| 831.201 |
| Liechtensteinisches Landesgesetzblatt |
| Jahrgang 1990 |
Nr. 90 |
ausgegeben am 28. Dezember 1990 |
Verordnung
vom 11. Dezember 1990
betreffend die Abänderung der Verordnung zum Gesetz über die Invalidenversicherung
Aufgrund von Art. 85 und Art. 48 Abs. 1 des Gesetzes vom 23. Dezember 1959 über die Invalidenversicherung, LGBl. 1960 Nr. 5, in der Fassung der Gesetze vom 4. November 1981, LGBl. 1982 Nr. 14, und vom 18. Oktober 1988, LGBl. 1988 Nr. 47, verordnet die Regierung:
Die Verordnung vom 22. Dezember 1981 zum Gesetz über die Invalidenversicherung, LGBl. 1982 Nr. 36, in der Fassung der Verordnung vom 10. Januar 1989, LGBl. 1989 Nr. 12, wird wie folgt abgeändert:
Höchstversicherter Tages- und Jahresverdienst, Kinderzulage und Mindestbetrag
1) Das Taggeld gemäss Art. 48 des Gesetzes beträgt 80 % des dem Versicherten infolge Invalidität entgehenden Lohnes einschliesslich regelmässiger Nebenbezüge. Ein Mehrbetrag des Tagesverdienstes über 368 Franken bzw. ein Mehrbetrag des Jahresverdienstes über 97 200 Franken wird nicht berücksichtigt. Das Taggeld wird für jeden Kalendertag ausgerichtet.
2) Die Kinderzulage gemäss Art. 49 des Gesetzes beträgt 12 Franken im Tag.
3) Der Mindestbetrag für Taggelder gemäss Art. 50 Abs. 3 des Gesetzes beträgt 25 Franken im Tag. Der Eingliederungszuschlag ist in diesem Betrag inbegriffen.
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1991 in Kraft.
Fürstliche Regierung:
gez. Hans Brunhart
Fürstlicher Regierungschef