| 831.201 |
| Liechtensteinisches Landesgesetzblatt |
| Jahrgang 1991 |
Nr. 9 |
ausgegeben am 8. Februar 1991 |
Verordnung
vom 22. Januar 1991
betreffend die Abänderung der Verordnung zum Gesetz über die Invalidenversicherung
Aufgrund von Art. 48 Abs. 1 und Art. 85 des Gesetzes vom 23. Dezember 1959 über die Invalidenversicherung, LGBl. 1960 Nr. 5, in der Fassung des Gesetzes vom 4. November 1981, LGBl. 1982 Nr. 14, und des Gesetzes vom 18. Oktober 1988, LGBl. 1988 Nr. 47, verordnet die Regierung:
Die Verordnung vom 22. Dezember 1981 zum Gesetz über die Invalidenversicherung, LGBl. 1982 Nr. 36, in der Fassung der Verordnung vom 11. Dezember 1990, LGBl. 1990 Nr. 90, wird wie folgt abgeändert:
Höchstversicherter Tages- und Jahresverdienst, Kinderzulage und Mindestbetrag
1) Das Taggeld gemäss Art. 48 des Gesetzes beträgt 80 % des dem Versicherten infolge Invalidität entgehenden Lohnes einschliesslich regelmässiger Nebenbezüge. Ein Mehrbetrag des Tagesverdienstes über 267 Franken bzw. ein Mehrbetrag des Jahresverdienstes über 97 200 Franken wird nicht berücksichtigt. Das Tagesgeld wird für jeden Kalendertag ausgerichtet.
2) Die Kinderzulage gemäss Art. 49 des Gesetzes beträgt 12 Franken im Tag.
3) Der Mindestbetrag für Taggelder gemäss Art. 50 Abs. 3 des Gesetzes beträgt 25 Franken im Tag. Der Eingliederungszuschlag ist in diesem Betrag inbegriffen.
II. Aufhebung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom 11. Dezember 1990 betreffend die Abänderung der Verordnung zum Gesetz über die Invalidenversicherung, LGBl. 1990 Nr. 90, wird aufgehoben.
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1991 in Kraft.
Fürstliche Regierung:
gez. Hans Brunhart
Fürstlicher Regierungschef