| 172.011.14 |
| Liechtensteinisches Landesgesetzblatt |
| Jahrgang 1999 |
Nr. 93 |
ausgegeben am 30. April 1999 |
Verordnung
vom 20. April 1999
betreffend die Abänderung der Verordnung über die Delegation von Geschäften nach dem Gesetz über den Erwerb und Verlust des Landesbürgerrechts, dem Wappengesetz, dem Gesetz betreffend die Ausübung der politischen Volksrechte in Landesangelegenheiten und dem Personen- und Gesellschaftsrecht
Aufgrund von § 22a des Gesetzes vom 4. Januar 1934 über den Erwerb und Verlust des Landesbürgerrechts, LGBl. 1960 Nr. 23, in der Fassung des Gesetzes vom 16. Dezember 1994, LGBl. 1995 Nr. 12, und von Art. 22a des Gesetzes vom 30. Juni 1982 über Wappen, Farben, Siegel und Embleme des Fürstentums Liechtenstein (Wappengesetz), LGBl. 1982 Nr. 58, in der Fassung des Gesetzes vom 16. Dezember 1994, LGBl. 1995 Nr. 11, und von Art. 91a des Gesetzes vom 17. Juli 1973 betreffend die Ausübung der politischen Volksrechte in Landesangelegenheiten, LGBl. 1973 Nr. 50, in der Fassung des Gesetzes vom 16. Dezember 1994, LGBl. 1995 Nr. 13, sowie von Art. 49a und Art. 105b des Personen- und Gesellschaftsrechts vom 20. Januar 1926, LGBl. 1926 Nr. 4, in der Fassung des Gesetzes vom 16. Dezember 1994, LGBl. 1995 Nr. 25, verordnet die Regierung:
Die Verordnung vom 15. April 1997 über die Delegation von Geschäften nach dem Gesetz über den Erwerb und Verlust des Landesbürgerrechts, dem Wappengesetz, dem Gesetz betreffend die Ausübung der politischen Volksrechte in Landesangelegenheiten und dem Personen- und Gesellschaftsrecht, LGBl. 1997 Nr. 97, wird wie folgt abgeändert:
Gesetz über den Erwerb und Verlust des Landesbürgerrechts
Folgende gemäss Gesetz über den Erwerb und Verlust des Landesbürgerrechts der Regierung zugewiesenen Geschäfte werden an das Ressort Justiz zur selbständigen Erledigung übertragen:
a) Überprüfung des Antrages und Zustellung an die Gemeinde gemäss § 5 Abs. 6; Überprüfung des Antrages, Zustellung an die Gemeinde und Bestätigung der Zusicherung des Landes- und Gemeindebürgerrechts gemäss § 5a Abs. 6.
b) Überprüfung des Aufnahmegesuches, Einholung von Auskünften und Antragstellung an den Landesfürsten gemäss § 12 Abs. 1.
2) Die in Art. 180a des Personen- und Gesellschaftsrechts der Regierung zugewiesenen Geschäfte werden an das Amt für Finanzdienstleistungen zur selbständigen Erledigung übertragen.
Diese Verordnung tritt am 1. Mai 1999 in Kraft.
Fürstliche Regierung:
gez. Dr. Mario Frick
Fürstlicher Regierungschef