831.101
Liechtensteinisches Landesgesetzblatt
Jahrgang 2000 Nr. 288 ausgegeben am 28. Dezember 2000
Verordnung
vom 19. Dezember 2000
über die Abänderung der Verordnung
zum Gesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung
Aufgrund von Art. 100 des Gesetzes vom 14. Dezember 1952 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung, LGBl. 1952 Nr. 29, in der geltenden Fassung, verordnet die Regierung:
I.
Abänderung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom 7. Dezember 1981 zum Gesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung, LGBl. 1982 Nr. 35, in der Fassung der Verordnungen vom 2. Mai 1995, LGBl. 1995 Nr. 153, und vom 10. Dezember 1996, LGBl. 1997 Nr. 38, wird wie folgt abgeändert:
Art. 2 Abs. 3
3) Der Verwaltungsrat ernennt aus seinem Kreis oder aus dem Kreis der Angestellten der Anstalt eine Schriftführerin oder einen Schriftführer.
Art. 5bis
Personen, die im Ausland im Dienste des Fürstentums Liechtenstein oder besonderer Institutionen tätig sind
1) Personen, die von liechtensteinischen Institutionen als Entwicklungshelfer im Ausland beschäftigt oder ausgebildet werden, bleiben ohne zeitliche Befristung den gesetzlichen Bestimmungen über die Versicherungs- und Beitragspflichten weiter unterstellt, sofern sie nicht freiwillig oder obligatorisch einer ausländischen staatlichen Alters- und Hinterlassenenversicherung angeschlossen sind. Während dieser Zeit der Beschäftigung oder Ausbildung als Entwicklungshelfer bleiben auch die Ehegatten der betroffenen Personen den gesetzlichen Bestimmungen über die Versicherungs- und Beitragspflichten weiter unterstellt, sofern sie nicht freiwillig oder obligatorisch einer ausländischen staatlichen Alters- und Hinterlassenenversicherung angeschlossen sind.
2) Personen, die im Ausland für eine internationale, von einer Staatengemeinschaft, der das Fürstentum Liechtenstein angehört, eingesetzte Organisation tätig sind, bleiben ohne zeitliche Befristung den gesetzlichen Bestimmungen über die Versicherungs- und Beitragspflichten weiter unterstellt, sofern sie unmittelbar vor dieser Tätigkeit für die internationale Organisation bei der Anstalt versichert waren und sofern sie nicht freiwillig oder obligatorisch einer ausländischen staatlichen Alters- und Hinterlassenenversicherung angeschlossen sind. Ihre Ehegatten bleiben ebenfalls ohne zeitliche Befristung den gesetzlichen Bestimmungen über die Versicherungs- und Beitragspflichten weiter unterstellt, sofern sie unmittelbar zuvor bei der Anstalt versichert waren und sofern sie nicht freiwillig oder obligatorisch einer ausländischen staatlichen Alters- und Hinterlassenenversicherung angeschlossen sind. Die Beiträge werden in derselben Weise festgesetzt wie die Beiträge der übrigen obligatorisch Versicherten. Die betreffenden Personen und ihre Ehegatten können unabhängig voneinander von der obligatorischen Versicherung zurücktreten. Der Rücktritt ist schriftlich zu erklären und bei der Anstalt einzureichen; er kann auf das Ende jeder Zahlungsperiode erklärt werden, für welche Beiträge noch nicht voll entrichtet wurden.
Art. 19
Sinkende Beitragsskala
Beträgt das Einkommen aus selbständiger Tätigkeit mindestens 6 000 Franken, jedoch weniger als 26 000 Franken im Jahr, so werden die Beiträge wie folgt berechnet:
Jährliches Erwerbseinkommen in Franken
Beitragssatz in %
von mindestens
aber weniger als
des Erwerbseinkommens
6 000
8 000
3.8
8 000
10 000
4.1
10 000
12 000
4.4
12 000
14 000
4.8
14 000
16 000
5.2
16 000
18 000
5.6
18 000
20 000
6.0
20 000
22 000
6.4
22 000
24 000
6.9
24 000
26 000
7.4
Art. 50 Abs. 2
Aufgehoben
Art. 51bis
Einzutragende Beitragsdauer
1) Die Beitragsdauer wird für jedes Kalenderjahr in Monaten eingetragen. Innerhalb eines Kalenderjahres liegende, nicht zusammenhängende Zeitabschnitte werden zusammengezählt. Angebrochene Monate werden auf den nächsten Monat aufgerundet.
2) Bei Personen ohne zivilrechtlichen Wohnsitz in Liechtenstein, die ihre Erwerbstätigkeit in Liechtenstein als Vollzeitbeschäftigung ausüben, erfolgt die Anrechnung der Beitragsdauer nach Abs. 1.
3) Bei Personen ohne zivilrechtlichen Wohnsitz in Liechtenstein, die ihre Erwerbstätigkeit in Liechtenstein als Teilzeitbeschäftigung ausüben, erfolgt die Anrechnung nach der pro Kalenderjahr geleisteten Arbeitsstundenzahl gemäss nachstehender Tabelle:
Arbeitsstunden pro Kalenderjahr
angerechnete Beitragsdauer
1 bis 140
1 Beitragsmonat
141 bis 280
2 Beitragsmonate
281 bis 420
3 Beitragsmonate
421 bis 560
4 Beitragsmonate
561 bis 700
5 Beitragsmonate
701 bis 840
6 Beitragsmonate
841 bis 980
7 Beitragsmonate
981 bis 1 120
8 Beitragsmonate
1 121 bis 1 260
9 Beitragsmonate
1 261 bis 1 400
10 Beitragsmonate
1 410 bis 1 540
11 Beitragsmonate
mehr als 1 540
12 Beitragsmonate
Überschrift vor Art. 62 und Art. 62
Aufgehoben
Art. 75
Skalenwähler
Die anwendbare Rentenskala ergibt sich gemäss nachstehender Tabelle aus dem Verhältnis der nach der Regelung von Art. 74 ermittelten vollen Beitragsjahre der versicherten Person (Beitragsjahre der versicherten Person) zu den Beitragsjahren, die angesichts des Jahrgangs möglich gewesen wären (Beitragsjahre des Jahrgangs):
Art. 76
Abstufung der Teil- und Vollrenten
Die Vollrente entspricht der Rentenskala 43 und beträgt 100 %. Die Teilrenten betragen in Prozenten der Vollrente:
Rentenskala
Teilrente
in Prozenten

der Vollrente
Rentenskala
Teilrente
in Prozenten

der Vollrente
1
2.33 %
22
51.16 %
2
4.65 %
23
53.49 %
3
6.98 %
24
55.81 %
4
9.30 %
25
58.14 %
5
11.63 %
26
60.47 %
6
13.95 %
27
62.79 %
7
16.28 %
28
65.12 %
8
18.60 %
29
67.44 %
9
20.93 %
30
69.77 %
10
23.26 %
31
72.09 %
11
25.58 %
32
74.42 %
12
27.91 %
33
76.74 %
13
30.23 %
34
79.07 %
14
32.56 %
35
81.40 %
15
34.88 %
36
83.72 %
16
37.21 %
37
86.05 %
17
39.53 %
38
88.37 %
18
41.86 %
39
90.70 %
19
44.19 %
40
93.02 %
20
46.51 %
41
95.35 %
21
48.84 %
42
97.67 %
Art. 77 Abs. 2, 3, 4 , 5 und 6
2) Anspruch auf Erziehungsgutschriften besteht auch für Jahre, in denen die Eltern Kinder unter ihrer Obhut hatten, ohne dass ihnen die elterliche Obsorge zustand. Stiefeltern haben ebenfalls Anspruch auf Erziehungsgutschriften.
3) Erziehungsgutschriften sind hälftig aufzuteilen, wenn mehrere im selben Zeitraum versicherte Personen die elterliche Obsorge über eines oder mehrere Kinder ausüben. Bei verheirateten Eltern bleiben Art. 63octies des Gesetzes und Art. 80 dieser Verordnung vorbehalten.
4) Ab dem Folgemonat der Auflösung der Ehe (durch Scheidung, Ungültigerklärung oder Tod) wird die Erziehungsgutschrift jenem Elternteil angerechnet, welchem die elterliche Obsorge zugesprochen wurde oder welcher hinterblieben ist. Wird die elterliche Obsorge bei Scheidung oder Ungültigerklärung der Ehe beiden Eltern zugesprochen, findet Abs. 3 Anwendung. Für die Zuteilung von Erziehungsgutschriften gilt die Ehe im Falle von Scheidung und Ungültigerklärung mit dem Datum der Urteilsfällung als aufgelöst.
5) Bei einem Pflegekindverhältnis im Sinne von Art. 71 haben nur die Pflegeeltern Anspruch auf Erziehungsgutschriften, und zwar ab dem Monat, in dem das Pflegekindverhältnis beginnt bis zum letzten Monat vor Beendigung des Pflegekindverhältnisses. Bezüglich der Aufteilung von Erziehungsgutschriften unter den Pflegeeltern finden Abs. 3 und 4 sinngemäss Anwendung.
6) Bei Personen, die nicht während des ganzen Kalenderjahres versichert sind, erfolgt die Anrechnung von Erziehungsgutschriften nach Massgabe der Beitragsdauer im Sinne von Art. 64ter des Gesetzes bzw. Art. 51bis dieser Verordnung. Im Kalenderjahr, in dem der Anspruch auf Erziehungsgutschriften entsteht, wird angenommen, dass die entsprechende Beitragsdauer, höchstens jedoch die Anzahl der nach der Entstehung des Anspruches bis zum Ende des Kalenderjahres möglichen Monate, nach Entstehung des Anspruches liegt. Im Kalenderjahr, in dem der Anspruch auf Erziehungsgutschriften erlischt, wird angenommen, dass die entsprechende Beitragsdauer, höchstens jedoch die Anzahl der vom Beginn des Kalenderjahres bis zum Erlöschen des Anspruches möglichen Monate, vor Erlöschen des Anspruches liegt.
Art. 80 Abs. 1
Die Berechnungsgrundlagen (Erwerbseinkommen, Einkommensgutschriften, Erziehungsgutschriften und Betreuungsgutschriften) werden bei Ehegatten in jedem Kalenderjahr, in dem jeder Ehegatte während mindestens einem Monat versichert gewesen ist, zwischen den Ehegatten aufgeteilt. Die Aufteilung der Berechnungsgrundlagen erfolgt nur dann, wenn der von der Aufteilung erfasste Zeitraum wenigstens zwölf Beitragsmonate umfasst. Nicht der Aufteilung unterliegen die Berechnungsgrundlagen von Beitragsmonaten im Jahr der Entstehung des Rentenanspruchs, von Jugendjahren sowie von Zusatzjahren.
Überschrift vor Art. 84
III. Anpassung der Renten an die Lohn- und Preisentwicklung
Art. 84
Methode der Rentenanpassung
1) Die Anpassung laufender Renten an die Lohn- und Preisentwicklung erfolgt grundsätzlich durch Anpassung des bisher massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens unter Zuhilfenahme der elektronischen Datenverarbeitung.
2) Bei Renten, für die keine elektronische Datenverarbeitung zur Anpassung des bisher massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens an die Lohn- und Preisentwicklung zur Verfügung steht, kann die Anstalt die Rentenbeträge prozentual anpassen.
Art. 87
Berechnung der vorbezogenen Altersrente
1) Die vorbezogene Altersrente wird auf den Zeitpunkt hin berechnet, in dem die betreffende Person das zuletzt zurückgelegte Altersjahr vollendet hat.
2) Die dermassen berechnete Altersrente wird gegebenenfalls um den Verwitwetenzuschlag nach Art. 68 Abs. 5 des Gesetzes bzw. Art. 85 dieser Verordnung ergänzt. Die nach Satz 1 berechnete Altersrente wird um den Kürzungssatz gemäss Abs. 3 gekürzt; der Kürzungsbetrag wird jeweils von der hypothetischen ungekürzten nach Satz 1 berechneten Altersrente in Abzug gebracht.
3) Der prozentuale Kürzungssatz wird ausgehend vom Alter bestimmt, ab dem die vorbezogene Rente ausgerichtet wird. Der Kürzungssatz ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:
Alter, ab dem die vorbezogene Rente ausgerichtet wird
Anzahl Monate, um welche die Rente vor dem 64. Altersjahr vorbezogen wird
Kürzungssatz
in Prozent
 
11 Monate
1
0.25 %
 
10 Monate
2
0.50 %
 
9 Monate
3
0.75 %
 
8 Monate
4
1.00 %
 
7 Monate
5
1.25 %
63 Jahre und
6 Monate
6
1.50 %
 
5 Monate
7
1.75 %
 
4 Monate
8
2.00 %
 
3 Monate
9
2.25 %
 
2 Monate
10
2.50 %
 
1 Monat
11
2.75 %
 
0 Monate
12
3.00 %
 
11 Monate
13
3.33 %
 
10 Monate
14
3.67 %
 
9 Monate
15
4.00 %
 
8 Monate
16
4.33 %
 
7 Monate
17
4.67 %
62 Jahre und
6 Monate
18
5.00 %
 
5 Monate
19
5.33 %
 
4 Monate
20
5.67 %
 
3 Monate
21
6.00 %
 
2 Monate
22
6.33 %
 
1 Monat
23
6.67 %
 
0 Monate
24
7.00 %
 
11 Monate
25
7.38 %
 
10 Monate
26
7.75 %
 
9 Monate
27
8.13 %
 
8 Monate
28
8.50 %
 
7 Monate
29
8.88 %
61 Jahre und
6 Monate
30
9.25 %
 
5 Monate
31
9.63 %
 
4 Monate
32
10.00 %
 
3 Monate
33
10.38 %
 
2 Monate
34
10.75 %
 
1 Monat
35
11.13 %
 
0 Monate
36
11.50 %
 
11 Monate
37
11.92 %
 
10 Monate
38
12.33 %
 
9 Monate
39
12.75 %
 
8 Monate
40
13.17 %
 
7 Monate
41
13.58 %
60 Jahre und
6 Monate
42
14.00 %
 
5 Monate
43
14.42 %
 
4 Monate
44
14.83 %
 
3 Monate
45
15.25 %
 
2 Monate
46
15.67 %
 
1 Monat
47
16.08 %
 
0 Monate
48
16.50 %
Art. 87bis
Vorbezug einer halben Altersrente; Grundsätze
1) Bei Vorbezug einer halben Rente wird der abgerufene 1. Teil der Altersrente nach den Regelungen von Art. 87 berechnet. Der Kürzungssatz bleibt für diesen 1. Teil der Altersrente bestehen, wenn später der 2. Teil der Altersrente abgerufen wird.
2) Der 2. Teil der Altersrente kann als vorbezogene Rente oder als Rente mit ordentlichem Rentenalter oder als aufgeschobene Rente abgerufen werden.
3) Der 2. Teil der Altersrente wird für die Ermittlung der Rentenskala und für die Ermittlung des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens in jedem Falle (Rentenvorbezug, Rentenbezug mit ordentlichem Rentenalter, Rentenaufschub) auf denselben Zeitpunkt hin berechnet, auf den der 1. Teil der Altersrente berechnet wurde, und wird an die seither eingetretenen Rentenerhöhungen angepasst. Wenn der 2. Teil der Altersrente ebenfalls als vorbezogene Rente abgerufen wird, so findet auf diesen 2. Teil der Altersrente jener Kürzungssatz Anwendung, der sich aus sinngemässer Anwendung der in Art. 87 Abs. 3 enthaltenen Tabelle für diesen 2. Teil der Altersrente ergibt. Wenn der 2. Teil der Altersrente als Rente mit ordentlichem Rentenalter abgerufen wird, so wird der 2. Teil der Altersrente nicht gekürzt. Wenn der 2. Teil der Altersrente als aufgeschobene Rente abgerufen wird, so findet auf diesen 2. Teil der Altersrente jener Zuschlag Anwendung, der sich aus sinngemässer Anwendung der in Art. 88 enthaltenen Tabelle ergibt.
4) In den von dieser Verordnung nicht geregelten Fällen, in denen früher vorbezogene Altersrenten ausgerichtet wurden und eine Rente neu festzusetzen ist, hat die Anstalt zur Festsetzung des Rentenbetrages die bereits erfolgte Ausrichtung vorbezogener Altersrenten in angemessener Weise zu berücksichtigen.
Art. 87ter
Vorbezug der Altersrente bei gleichzeitigem Anspruch auf Verwitwetenrente
1) Personen, die einen Anspruch auf eine Verwitwetenrente haben, können unter den Voraussetzungen von Art. 73 Abs. 6 Satz 1 und 2 des Gesetzes einen Teil der Altersrente vorbeziehen. Sie können jedoch stattdessen auf den Anspruch auf Verwitwetenrente verzichten, um eine halbe oder ganze Altersrente vorbeziehen zu können.
2) In den Fällen von Abs. 1 Satz 1 (Vorbezug eines Teils der ganzen Altersrente bei gleichzeitiger Ausrichtung der Verwitwetenrente) wird die Verwitwetenrente weiter ausgerichtet, solange Anspruch auf diese Verwitwetenrente besteht. Neben dieser Verwitwetenrente wird ein Teil der Altersrente als vorbezogene Altersrente ausgerichtet. Der Betrag der vorbezogenen Altersrente wird nach Abs. 3 bzw. Abs. 4 ermittelt.
3) In den Fällen von Abs. 1 Satz 1 (Vorbezug eines Teils der ganzen Altersrente bei gleichzeitiger Ausrichtung der Verwitwetenrente) wird der Betrag der hypothetischen ganzen Altersrente ermittelt und gegebenenfalls um den Verwitwetenzuschlag nach Art. 68 Abs. 5 des Gesetzes bzw. Art. 85 dieser Verordnung ergänzt. Vom dermassen nach Satz 1 ermittelten Betrag der hypothetischen ganzen Altersrente wird der Betrag der Verwitwetenrente abgezogen. Die daraus sich ergebende Differenz wird um den Kürzungssatz reduziert, der sich für diesen Teil der Altersrente aus sinngemässer Anwendung der in Art. 87 Abs. 3 enthaltenen Tabelle ergibt.
4) In den Fällen von Abs. 1 Satz 2 (Vorbezug der halben oder ganzen Altersrente bei gleichzeitigem Verzicht auf die Verwitwetenrente) wird die vorbezogene halbe oder ganze Altersrente nach den Regelungen von Art. 87 bzw. 87bis ermittelt.
5) Wenn bereits eine halbe oder ganze vorbezogene Altersrente ausgerichtet wurde und erst danach ein Anspruch auf Verwitwetenrente entsteht, so besteht nur Anspruch auf die höhere der beiden Renten (vorbezogene Altersrente oder Verwitwetenrente); die gleichzeitige Ausrichtung eines Teils der vorbezogenen Altersrente neben einer Verwitwetenrente ist in diesen Fällen ausgeschlossen. Für die Vergleichsrechnung ist jedoch bei der Altersrente der Verwitwetenzuschlag nach Art. 68 Abs. 5 des Gesetzes bzw. Art. 85 dieser Verordnung zu berücksichtigen.
Art. 87quater
Vorbezug einer Altersrente bei gleichzeitigem Anspruch auf Invalidenrente
1) Personen, die Anspruch auf eine Invalidenrente nach dem Gesetz über die Invalidenversicherung haben, können unter den Voraussetzungen von Art. 73 Abs. 7 Satz 1 und 2 des Gesetzes einen Teil der Altersrente vorbeziehen. Personen, die Anspruch auf eine halbe Invalidenrente haben, können jedoch an Stelle des Rentenvorbezuges nach Art. 73 Abs. 7 Satz 1 und 2 des Gesetzes zusätzlich zur halben Invalidenrente eine halbe Altersrente vorbeziehen.
2) In den Fällen von Abs. 1 wird die Invalidenrente weiter ausgerichtet, solange Anspruch auf diese Invalidenrente besteht. Neben dieser Invalidenrente wird ein Teil der Altersrente als vorbezogene Altersrente ausgerichtet. Der Betrag der vorbezogenen Altersrente wird nach Abs. 3 bzw. Abs. 4 ermittelt.
3) In den Fällen von Abs. 1 Satz 1 (Vorbezug eines Teils der ganzen Altersrente bei gleichzeitiger Ausrichtung einer Invalidenrente) wird der Betrag der hypothetischen ganzen Altersrente ermittelt und gegebenenfalls um den Verwitwetenzuschlag nach Art. 68 Abs. 5 des Gesetzes bzw. Art. 85 dieser Verordnung ergänzt. Vom dermassen nach Satz 1 ermittelten Betrag der hypothetischen ganzen Altersrente wird der Betrag der Invalidenrente abgezogen. Die daraus sich ergebende Differenz wird um den Kürzungssatz reduziert, der sich für diesen Teil der Altersrente aus sinngemässer Anwendung der in Art. 87 Abs. 3 enthaltenen Tabelle ergibt.
4) In den Fällen von Abs. 1 Satz 2 (Vorbezug einer halben Altersrente bei gleichzeitiger Ausrichtung einer halben Invalidenrente) wird die vorbezogene halbe Altersrente nach den Regelungen von Art. 87 ermittelt.
5) Wenn bereits eine halbe oder ganze vorbezogene Altersrente ausgerichtet wurde, so wird nach dem Beginn der Ausrichtung dieser vorbezogenen Altersrente keine Feststellung mehr über das Bestehen eines Anspruchs auf eine Rente nach dem Gesetz über die Invalidenversicherung getroffen; in diesen Fällen besteht nur Anspruch auf die vorbezogene Altersrente und ein Anspruch auf Invalidenrente kann auch für den Zeitraum vor der Ausrichtung der vorbezogenen Altersrente nicht entstehen. Wenn lediglich eine halbe vorbezogene Altersrente ausgerichtet wird, so kann jedoch der 2. Teil der Altersrente abgerufen werden.
Art. 87quinquies
Rentenskala beim Rentenvorbezug
Für Personen, deren vorbezogene Altersrente auf das vollendete 63. Altersjahr hin berechnet wurde, wird die Rentenskala gemäss nachstehender Tabelle 1 ermittelt. Für Personen, deren vorbezogene Altersrente auf das vollendete 62. Altersjahr hin berechnet wurde, wird die Rentenskala gemäss nachstehender Tabelle 2 ermittelt. Für Personen, deren vorbezogene Altersrente auf das vollendete 61. Altersjahr hin berechnet wurde, wird die Rentenskala gemäss nachstehender Tabelle 3 ermittelt. Für Personen, deren vorbezogene Altersrente auf das vollendete 60. Altersjahr hin berechnet wurde, wird die Rentenskala gemäss nachstehender Tabelle 4 ermittelt. Die anwendbare Rentenskala ergibt sich dabei jeweils nach Massgabe der vollen Beitragsjahre der versicherten Person.
Tabelle 1
Tabelle 2
Tabelle 3
Tabelle 4
Tabelle für Alter 63
Tabelle für Alter 62
Tabelle für Alter 61
Tabelle für Alter 60
volle Beitrags-jahre
Renten-skala
volle Beitrags-jahre
Renten-skala
volle Beitrags-jahre
Renten-skala
volle Beitrags-jahre
Renten-skala
1
1
1
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
2
2
2
3
3
3
3
3
3
3
3
4
4
4
4
4
4
4
4
5
5
5
5
5
5
5
6
6
6
6
6
6
6
6
7
7
7
7
7
7
8
7
8
8
8
8
8
8
9
8
9
9
9
9
9
9
10
9
10
10
10
10
10
10
11
10
11
11
11
11
12
11
12
11
12
12
12
12
13
12
13
12
13
13
13
13
14
13
14
13
14
14
14
14
15
14
15
14
15
15
15
15
16
15
16
15
17
16
16
16
17
16
17
16
18
17
17
17
18
17
18
17
19
18
18
18
19
18
19
18
20
19
19
19
20
19
20
19
21
20
20
20
21
20
22
20
22
21
22
21
22
21
23
21
23
22
23
22
23
22
24
22
24
23
24
23
24
23
25
23
25
24
25
24
25
24
26
24
26
25
26
25
26
25
27
25
28
26
27
26
27
26
28
26
29
27
28
27
28
27
29
27
30
28
29
28
29
28
30
28
31
29
30
29
30
29
31
29
32
30
31
30
31
30
32
30
33
31
32
31
33
31
33
31
34
32
33
32
34
32
34
32
35
33
34
33
35
33
35
33
36
34
35
34
36
34
37
34
37
35
36
35
37
35
38
35
39
36
37
36
38
36
39
36
40
37
38
37
39
37
40
37
41
38
39
38
40
38
41
38
42
39
40
39
41
39
42
39
43
40
41
40
42
40
43
   
41
42
41
43
       
42
43
           
Art. 88 Sachüberschrift, Abs. 1, 1bis, 2 und 4
Aufschub einer ganzen Altersrente
1) Die aufgeschobene Altersrente wird auf das ordentliche Rentenalter hin berechnet und an die seither eingetretenen Rentenerhöhungen angepasst. Es wird ein prozentualer Zuschlag zur aufgeschobenen Rente ausgerichtet.
1bis) Der prozentuale Zuschlag wird ausgehend vom Alter bestimmt, ab dem die aufgeschobene Rente ausgerichtet wird. Der Zuschlag ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:
Alter, ab dem die aufgeschobene Rente ausgerichtet wird
Anzahl Monate, um welche die Rente aufgeschoben wird (vom 64. Altersjahr an gerechnet)
Zuschlag
in Prozent
 
0 Monate
12
5.22 %
 
1 Monat
13
5.70 %
 
2 Monate
14
6.18 %
 
3 Monate
15
6.65 %
 
4 Monate
16
7.13 %
65 Jahre und
5 Monate
17
7.61 %
 
6 Monate
18
8.09 %
 
7 Monate
19
8.57 %
 
8 Monate
20
9.04 %
 
9 Monate
21
9.52 %
 
10 Monate
22
10.00 %
 
11 Monate
23
10.48 %
 
0 Monate
24
10.95 %
 
1 Monat
25
11.48 %
 
2 Monate
26
12.01 %
 
3 Monate
27
12.53 %
 
4 Monate
28
13.06 %
66 Jahre und
5 Monate
29
13.59 %
 
6 Monate
30
14.12 %
 
7 Monate
31
14.64 %
 
8 Monate
32
15.17 %
 
9 Monate
33
15.70 %
 
10 Monate
34
16.22 %
 
11 Monate
35
16.75 %
 
0 Monate
36
17.28 %
 
1 Monat
37
17.86 %
 
2 Monate
38
18.44 %
 
3 Monate
39
19.03 %
 
4 Monate
40
19.61 %
67 Jahre und
5 Monate
41
20.19 %
 
6 Monate
42
20.77 %
 
7 Monate
43
21.36 %
 
8 Monate
44
21.94 %
 
9 Monate
45
22.52 %
 
10 Monate
46
23.11 %
 
11 Monate
47
23.69 %
 
0 Monate
48
24.27 %
 
1 Monat
49
24.92 %
 
2 Monate
50
25.57 %
 
3 Monate
51
26.21 %
 
4 Monate
52
26.86 %
68 Jahre und
5 Monate
53
27.51 %
 
6 Monate
54
28.16 %
 
7 Monate
55
28.81 %
 
8 Monate
56
29.45 %
 
9 Monate
57
30.10 %
 
10 Monate
58
30.75 %
 
11 Monate
59
31.40 %
 
0 Monate
60
32.04 %
 
1 Monat
61
32.77 %
 
2 Monate
62
33.49 %
 
3 Monate
63
34.21 %
 
4 Monate
64
34.93 %
69 Jahre und
5 Monate
65
35.66 %
 
6 Monate
66
36.38 %
 
7 Monate
67
37.10 %
 
8 Monate
68
37.82 %
 
9 Monate
69
38.55 %
 
10 Monate
70
39.27 %
 
11 Monate
71
39.99 %
70 Jahre
0 Monate
72
40.71 %
2) Der Zuschlag wird ermittelt, indem die Summe der vom ersten Tag des der Vollendung des ordentlichen Rentenalters folgenden Monats an aufgeschobenen Monatsbetreffnisse durch die entsprechende Anzahl Monate seit Vollendung des ordentlichen Rentenalters dividiert wird; das aufgeschobene Weihnachtsgeld wird bei der Summe der aufgeschobenen Monatsbetreffnisse nicht berücksichtigt; ein allfälliger Verwitwetenzuschlag nach Art. 68 Abs. 5 des Gesetzes bzw. Art. 85 dieser Verordnung wird jedoch bei der Summe der aufgeschobenen Monatsbetreffnisse dazugerechnet. Dieser Betrag wird mit dem zutreffenden Prozentsatz nach Abs. 1bis multipliziert. Der Betrag des Zuschlags wird der Lohn- und Preisentwicklung angepasst.
4) Der Aufschub ist innert eines Jahres ab dem ersten Tag des der Vollendung des ordentlichen Rentenalters folgenden Monats an schriftlich zu beantragen. Ist innert Frist keine Aufschuberklärung erfolgt, so wird die Altersrente nach den allgemein geltenden Vorschriften festgesetzt und ausbezahlt. Wurde bereits eine ganze Altersrente ab dem ordentlichen Rentenalter bezogen, so ist der Aufschub ausgeschlossen; wurde nur ein Teil der Altersrente ab ordentlichem Rentenalter bezogen, so kann der noch nicht bezogene Teil aufgeschoben werden.
Art. 89
Aufschub einer halben Altersrente
1) Wenn der 1. Teil der Altersrente als vorbezogene Altersrente und der 2. Teil der Altersrente als aufgeschobene Altersrente abgerufen wird, so gilt für diesen 2. Teil der Altersrente jener Zuschlag, der sich aus sinngemässer Anwendung der in Art. 88 enthaltenen Tabelle ergibt. Der aufgeschobene Teil der Altersrente wird auf den in Art. 87bis Abs. 3 festgesetzten Zeitpunkt hin berechnet. Im Übrigen gelten die Regelungen von Art. 88.
2) Wenn der 1. Teil der Altersrente als Rente mit ordentlichem Rentenalter und der 2. Teil der Altersrente als aufgeschobene Altersrente abgerufen wird, so gelten für diesen 2. Teil der Altersrente die Regelungen von Art. 88.
3) Wenn sowohl der 1. Teil der Altersrente als auch der 2. Teil der Altersrente als aufgeschobene Rente abgerufen wird, so gilt für jeden dieser Teile der Altersrente der jeweilige Zuschlag, der sich für jeden dieser Teile aus sinngemässer Anwendung der in Art. 88 enthaltenen Tabelle ergibt. Im Übrigen gelten die Regelungen von Art. 88.
Art. 94 Abs. 2
Aufgehoben
Art. 99 Abs. 4
4) Sind die Eltern des Kindes nicht oder nicht mehr miteinander verheiratet oder leben sie getrennt, so sind die Kinderrenten auf Verlangen dem nicht rentenberechtigten Elternteil auszuzahlen, wenn dieser die elterliche Obsorge besitzt und mit den Kindern im gemeinsamen Haushalt lebt.
Art. 118bis
Aktenaufbewahrung
1) Die Akten der Anstalt sind geordnet und derart aufzubewahren, dass Unbefugte keinen Einblick in sie nehmen können.
2) Der Verwaltungsrat erlässt nähere Vorschriften über die Aktenaufbewahrung sowie über die Vernichtung von Akten.
3) Die Anstalt kann anstelle der Aufbewahrung der Originaldokumente geeignete Speichermedien der elektronischen Datenverarbeitung verwenden.
II.
Übergangsbestimmungen
§ 1
Rückwirkende Anwendung von Art. 5bis
Personen, die von der Regelung des Art. 5bis betroffen sind, können beantragen, dass diese Regelung rückwirkend für den Zeitraum vor Inkrafttreten dieser Verordnung auf sie angewendet werden soll; vorbehalten bleiben die Regelungen über die Verjährung und Verwirkung nach Art. 46bis des Gesetzes.
§ 2
Skalenwähler für die Frauenjahrgänge 1938 und älter (Frauen, die am 31. Dezember 1938 oder früher geboren sind)
1) Den Altersrenten von Frauen der Jahrgänge 1938 und älter, die ihre Altersrente mit ordentlichem Rentenalter abrufen, werden ab dem 1. Januar 2001 Rentenskalen gemäss folgender Tabelle zugeordnet:
2) Für Invalidenrenten sowie Hinterlassenenrenten, die durch die Invalidität bzw. den Tod von Frauen der Jahrgänge 1938 und älter ausgelöst werden, findet Abs. 1 sinngemäss Anwendung.
3) Für vorbezogene Altersrenten von Frauen der Jahrgänge 1938 und älter findet Abs. 1 sinngemäss Anwendung.
§ 3
Skalenwähler für die Frauenjahrgänge 1939 und jünger (Frauen, die am 1. Januar 1939 oder später geboren sind)
1) Den Altersrenten von Frauen der Jahrgänge 1939 und jünger, die ihre Altersrente mit ordentlichem Rentenalter abrufen, werden ab dem 1. Januar 2001 Rentenskalen nach Massgabe von Art. 75 zugeordnet.
2) Für Invalidenrenten sowie Hinterlassenenrenten, die durch die Invalidität bzw. den Tod von Frauen der Jahrgänge 1939 und jünger ausgelöst werden, findet Abs. 1 sinngemäss Anwendung.
3) Für vorbezogene Altersrenten von Frauen der Jahrgänge 1939 bis 1945 (Frauen, die im Zeitraum vom 1. Januar 1939 bis 31. Dezember 1945 geboren sind) findet Abs. 1 sinngemäss Anwendung. Den vorbezogenen Altersrenten von Frauen der Jahrgänge 1946 und jünger (Frauen, die am 1. Januar 1946 oder später geboren sind), werden Rentenskalen nach Massgabe von Art. 87quinquies zugeordnet.
§ 4
Skalenwähler für die Männerjahrgänge 1936 und älter (Männer, die am 31. Dezember 1936 oder früher geboren sind)
1) Für Altersrenten von Männern der Jahrgänge 1936 und älter, die ihre Altersrente mit ordentlichem Rentenalter abrufen, findet § 2 Abs. 1 sinngemäss Anwendung.
2) Für Invalidenrenten sowie Hinterlassenenrenten, die durch die Invalidität bzw. den Tod von Männern der Jahrgänge 1936 und älter ausgelöst werden, findet § 2 Abs. 1 sinngemäss Anwendung.
3) Den vorbezogenen Altersrenten von Männern der Jahrgänge 1936 und älter werden ab dem 1. Januar 2001 Rentenskalen gemäss folgender Tabelle zugeordnet:
volle Beitragsjahre
des Versicherten
Rentenskala bei
Vorbezug um 1 Jahr
Rentenskala bei
Vorbezug um 2 Jahre
1
1
1
2
1
1
3
2
2
4
3
3
5
4
4
6
5
5
7
6
6
8
7
7
9
8
8
10
9
9
11
10
11
12
11
12
13
12
13
14
13
14
15
14
15
16
15
16
17
16
17
18
17
18
19
18
19
20
19
20
21
20
21
22
22
22
23
23
23
24
24
24
25
25
25
26
26
26
27
27
27
28
28
28
29
29
29
30
30
30
31
31
31
32
32
33
33
33
34
34
34
35
35
35
36
36
36
37
37
37
38
38
38
39
39
39
40
40
40
41
41
41
42
42
42
43
43
43
 
§ 5
Skalenwähler für die Männerjahrgänge 1937 und jünger (Männer, die am 1. Januar 1937 oder später geboren sind)
1) Den Altersrenten von Männern der Jahrgänge 1937 und jünger, die ihre Altersrente mit ordentlichem Rentenalter abrufen, werden ab dem 1. Januar 2001 Rentenskalen nach Massgabe von Art. 75 zugeordnet.
2) Für Invalidenrenten sowie Hinterlassenenrenten, die durch die Invalidität bzw. den Tod von Männern der Jahrgänge 1937 und jünger ausgelöst werden, findet Abs. 1 sinngemäss Anwendung.
3) Den vorbezogenen Altersrenten von Männern der Jahrgänge 1937 und jünger werden ab dem 1. Januar 2001 Rentenskalen nach Massgabe von Art. 87quinquies zugeordnet.
§ 6
Kürzungssätze beim Altersrentenvorbezug von Frauen der Jahrgänge 1941 bis 1951
1) Für Frauen der Jahrgänge 1941 bis 1945 (Frauen die im Zeitraum vom 1. Januar 1941 bis 31. Dezember 1945 geboren sind) gelten die nachfolgenden Kürzungssätze:
Alter, ab dem die vorbezogene Rente ausgerichtet wird
 
Anzahl Monate, um welche die Rente vor dem 63. Altersjahr vorbezogen wird
Kürzungssatz
in Prozent
 
11 Monate
1
0.13 %
 
10 Monate
2
0.25 %
 
9 Monate
3
0.38 %
 
8 Monate
4
0.50 %
 
7 Monate
5
0.63 %
62 Jahre und
6 Monate
6
0.75 %
 
5 Monate
7
0.88 %
 
4 Monate
8
1.00 %
 
3 Monate
9
1.13 %
 
2 Monate
10
1.25 %
 
1 Monat
11
1.38 %
 
0 Monate
12
1.50 %
 
11 Monate
13
1.83 %
 
10 Monate
14
2.17 %
 
9 Monate
15
2.50 %
 
8 Monate
16
2.83 %
 
7 Monate
17
3.17 %
61 Jahre und
6 Monate
18
3.50 %
 
5 Monate
19
3.83 %
 
4 Monate
20
4.17 %
 
3 Monate
21
4.50 %
 
2 Monate
22
4.83 %
 
1 Monat
23
5.17 %
 
0 Monate
24
5.50 %
 
11 Monate
25
5.88 %
 
10 Monate
26
6.25 %
 
9 Monate
27
6.63 %
 
8 Monate
28
7.00 %
 
7 Monate
29
7.38 %
60 Jahre und
6 Monate
30
7.75 %
 
5 Monate
31
8.13 %
 
4 Monate
32
8.50 %
 
3 Monate
33
8.88 %
 
2 Monate
34
9.25 %
 
1 Monat
35
9.63 %
 
0 Monate
36
10.00 %
2) Für Frauen der Jahrgänge 1946 bis 1951 (Frauen die im Zeitraum vom 1. Januar 1946 bis 31. Dezember 1951 geboren sind) gelten die nachfolgenden Kürzungssätze:
Alter, ab dem die vorbezogene Rente ausgerichtet wird
 
Anzahl Monate, um welche die Rente vor dem 64. Altersjahr vorbezogen wird
Kürzungssatz
in Prozent
 
11 Monate
1
0.13 %
 
10 Monate
2
0.25 %
 
9 Monate
3
0.38 %
 
8 Monate
4
0.50 %
 
7 Monate
5
0.63 %
63 Jahre und
6 Monate
6
0.75 %
 
5 Monate
7
0.88 %
 
4 Monate
8
1.00 %
 
3 Monate
9
1.13 %
 
2 Monate
10
1.25 %
 
1 Monat
11
1.38 %
 
0 Monate
12
1.50 %
 
11 Monate
13
1.67 %
 
10 Monate
14
1.83 %
 
9 Monate
15
2.00 %
 
8 Monate
16
2.17 %
 
7 Monate
17
2.33 %
62 Jahre und
6 Monate
18
2.50 %
 
5 Monate
19
2.67 %
 
4 Monate
20
2.83 %
 
3 Monate
21
3.00 %
 
2 Monate
22
3.17 %
 
1 Monat
23
3.33 %
 
0 Monate
24
3.50 %
 
11 Monate
25
3.88 %
 
10 Monate
26
4.25 %
 
9 Monate
27
4.63 %
 
8 Monate
28
5.00 %
 
7 Monate
29
5.38 %
61 Jahre und
6 Monate
30
5.75 %
 
5 Monate
31
6.13 %
 
4 Monate
32
6.50 %
 
3 Monate
33
6.88 %
 
2 Monate
34
7.25 %
 
1 Monat
35
7.63 %
 
0 Monate
36
8.00 %
 
11 Monate
37
8.42 %
 
10 Monate
38
8.83 %
 
9 Monate
39
9.25 %
 
8 Monate
40
9.67 %
 
7 Monate
41
10.08 %
60 Jahre und
6 Monate
42
10.50 %
 
5 Monate
43
10.92 %
 
4 Monate
44
11.33 %
 
3 Monate
45
11.75 %
 
2 Monate
46
12.17 %
 
1 Monat
47
12.58 %
 
0 Monate
48
13.00 %
§ 7
Zuschlagssätze beim Altersrentenaufschub von Personen, für deren Jahrgang nicht das ordentliche Rentenalter 64 gilt
Für Personen im Sinne von § 4 Abs. 3 der Übergangsbestimmungen zum Gesetz vom 13. September 2000 betreffend die Abänderung des Gesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung, LGBl. 2000 Nr. 206, wird der prozentuale Zuschlag beim Rentenaufschub nach Massgabe der nachstehenden Tabelle ermittelt:
Aufschubdauer ausgehend vom jeweiligen ordentlichen Rentenalter
Jahre
Monate
 
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
1
5.22 %
5.70 %
6.18 %
6.65 %
7.13 %
7.61 %
8.09 %
8.57 %
9.04 %
9.52 %
10.00 %
10.48 %
2
10.95 %
11.48 %
12.01 %
12.53 %
13.06 %
13.59 %
14.12 %
14.64 %
15.17 %
15.70 %
16.22 %
16.75 %
3
17.28 %
17.86 %
18.44 %
19.03 %
19.61 %
20.19 %
20.77 %
21.36 %
21.94 %
22.52 %
23.11 %
23.69 %
4
24.27 %
24.92 %
25.57 %
26.21 %
26.86 %
27.51 %
28.16 %
28.81 %
29.45 %
30.10 %
30.75 %
31.40 %
5
32.04 %
32.77 %
33.49 %
34.21 %
34.93 %
35.66 %
36.38 %
37.10 %
37.82 %
38.55 %
39.27 %
39.99 %
6
40.71 %
                     
III.
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2001 in Kraft.

Fürstliche Regierung:

gez. Dr. Mario Frick

Fürstlicher Regierungschef