| 831.303 |
| Liechtensteinisches Landesgesetzblatt |
| Jahrgang 2005
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Nr. 56
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ausgegeben am 22. März 2005
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Verordnung
vom 15. März 2005
betreffend die Abänderung der Verordnung über besondere medizinische Eingliederungsmassnahmen
Aufgrund von Art. 3quater des Gesetzes vom 10. Dezember 1965 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, LGBl. 1965 Nr. 46, in der Fassung des Gesetzes vom 14. Dezember 2000, LGBl. 2001 Nr. 19, verordnet die Regierung:
Abänderung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom 24. April 2001 über besondere medizinische Eingliederungsmassnahmen, LGBl. 2001 Nr. 87, in der Fassung der Verordnung vom 17. Dezember 2002, LGBl. 2002 Nr. 183, wird wie folgt abgeändert:
Position 387, 390, 428, 463 und 466
387. Angeborene Epilepsie (ausgenommen Formen, bei denen eine antikonvulsive Therapie nicht oder nur während eines Anfalls notwendig ist)
390. Angeborene cerebrale Lähmungen (spastisch, dyskinetisch [dyston, choreo-athetoid], ataktisch)
428. Kongenitale Paresen der Augenmuskeln (sofern Prismen, Operation oder orthoptische Behandlung notwendig sind)
463. Angeborene Störungen der Thyreoidea-Funktion (Athyreose und Hypothyreose)
466. Angeborene Störungen der Gonaden-Funktion (bei Missbildungen der Gonaden, Anorchie, Klinefelter-Syndrom und Androgenresistenz, siehe auch Ziff. 488)
Diese Verordnung tritt am 1. April 2005 in Kraft.
Fürstliche Regierung:
gez. Otmar Hasler
Fürstlicher Regierungschef