172.011.14
Liechtensteinisches Landesgesetzblatt
Jahrgang 2008 Nr. 309 ausgegeben am 10. Dezember 2008
Verordnung
vom 2. Dezember 2008
betreffend die Abänderung der Verordnung über die Delegation von Geschäften nach dem Gesetz über den Erwerb und Verlust des Landesbürgerrechts, dem Wappengesetz, dem Gesetz betreffend die Ausübung der politischen Volksrechte in Landesangelegenheiten und dem Personen- und Gesellschaftsrecht
Aufgrund von § 22c des Gesetzes vom 4. Januar 1934 über den Erwerb und Verlust des Landesbürgerrechts, LGBl. 1960 Nr. 23, in der Fassung des Gesetzes vom 17. September 2008, LGBl. 2008 Nr. 306, und von Art. 22a des Gesetzes vom 30. Juni 1982 über Wappen, Farben, Siegel und Embleme des Fürstentums Liechtenstein (Wappengesetz), LGBl. 1982 Nr. 58, in der Fassung des Gesetzes vom 16. Dezember 1994, LGBl. 1995 Nr. 11, und von Art. 91a des Gesetzes vom 17. Juli 1973 betreffend die Ausübung der politischen Volksrechte in Landesangelegenheiten, LGBl. 1973 Nr. 50, in der Fassung des Gesetzes vom 16. Dezember 1994, LGBl. 1995 Nr. 13, sowie von Art. 49a und Art. 105b des Personen- und Gesellschaftsrechts vom 20. Januar 1926, LGBl. 1926 Nr. 4, in der Fassung des Gesetzes vom 16. Dezember 1994, LGBl. 1995 Nr. 25, verordnet die Regierung:
I.
Abänderung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom 15. April 1997 über die Delegation von Geschäften nach dem Gesetz über den Erwerb und Verlust des Landesbürgerrechts, dem Wappengesetz, dem Gesetz betreffend die Ausübung der politischen Volksrechte in Landesangelegenheiten und dem Personen- und Gesellschaftsrecht, LGBl. 1997 Nr. 97, in der geltenden Fassung, wird wie folgt abgeändert:
Ingress
Aufgrund von § 22c des Gesetzes vom 4. Januar 1934 über den Erwerb und Verlust des Landesbürgerrechts, LGBl. 1960 Nr. 23, in der Fassung des Gesetzes vom 17. September 2008, LGBl. 2008 Nr. 306, und von Art. 22a des Gesetzes vom 30. Juni 1982 über Wappen, Farben, Siegel und Embleme des Fürstentums Liechtenstein (Wappengesetz), LGBl. 1982 Nr. 58, in der Fassung des Gesetzes vom 16. Dezember 1994, LGBl. 1995 Nr. 11, und von Art. 91a des Gesetzes vom 17. Juli 1973 betreffend die Ausübung der politischen Volksrechte in Landesangelegenheiten, LGBl. 1973 Nr. 50, in der Fassung des Gesetzes vom 16. Dezember 1994, LGBl. 1995 Nr. 13, sowie von Art. 49a und Art. 105b des Personen- und Gesellschaftsrechts vom 20. Januar 1926, LGBl. 1926 Nr. 4, in der Fassung des Gesetzes vom 16. Dezember 1994, LGBl. 1995 Nr. 25, verordnet die Regierung:
Art. 1
Gesetz über den Erwerb und Verlust des Landesbürgerrechtes
Folgende gemäss Gesetz über den Erwerb und Verlust des Landesbürgerrechtes der Regierung zugewiesenen Geschäfte werden an das Zivilstandsamt zur selbständigen Erledigung übertragen:
a) Einreichung und Überprüfung des Antrages sowie Zustellung an die Gemeinde gemäss § 5 Abs. 5 und 6;
b) Einreichung und Überprüfung des Antrages, Zustellung an die Gemeinde und Bestätigung der Zusicherung des Landes- und Gemeindebürgerrechts gemäss § 5a Abs. 5 und 6;
c) Einreichung und Überprüfung des Antrages sowie Zustellung an die Gemeinde gemäss § 5b Abs. 6 und 7;
d) Einreichung und Überprüfung des Aufnahmegesuches, Einholung von Auskünften und Antragstellung an den Landesfürsten gemäss § 7 und § 12 Abs. 1.
II.
Aufhebung bisherigen Rechts
Es werden aufgehoben:
a) Verordnung vom 17. April 2001 betreffend die Abänderung der Verordnung über die Delegation von Geschäften nach dem Gesetz über den Erwerb und Verlust des Landesbürgerrechts, dem Wappengesetz, dem Gesetz betreffend die Ausübung der politischen Volksrechte in Landesangelegenheiten und dem Personen- und Gesellschaftsrecht, LGBl. 2001 Nr. 82;
b) Verordnung vom 30. Januar 2007 betreffend die Abänderung der Verordnung über die Delegation von Geschäften nach dem Gesetz über den Erwerb und Verlust des Landesbürgerrechts, dem Wappengesetz, dem Gesetz betreffend die Ausübung der politischen Volksrechte in Landesangelegenheiten und dem Personen- und Gesellschaftsrecht, LGBl. 2007 Nr. 24.
III.
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tage der Kundmachung in Kraft.

Fürstliche Regierung:

gez. Otmar Hasler

Fürstlicher Regierungschef