174.120
Liechtensteinisches Landesgesetzblatt
Jahrgang 2013 Nr. 44 ausgegeben am 31. Januar 2013
Verordnung
vom 29. Januar 2013
über die Abänderung der Besoldungsverordnung
Aufgrund von Art. 40 Abs. 3 des Besoldungsgesetzes (BesG) vom 22. November 1990, LGBl. 1991 Nr. 6, verordnet die Regierung:
I.
Abänderung bisherigen Rechts
Die Besoldungsverordnung (BesV) vom 7. September 2004, LGBl. 2004 Nr. 198, in der geltenden Fassung, wird wie folgt abgeändert:
Art. 6 Abs. 1 Bst. c
1) Über die Zuordnung einer Stelle zu einer Richtposition und Besoldungsklasse auf der Grundlage der Richtpositionsbeschreibungen entscheidet:
c) beim Landtagssekretär und beim übrigen Personal des Parlamentsdienstes der Landtagspräsident;
Art. 8 Abs. 3 Bst. c
3) Über eine Anpassung der bestehenden Besoldung entscheidet:
c) beim Landtagssekretär und beim übrigen Personal des Parlamentsdienstes der Landtagspräsident;
Art. 18 Abs. 3 Bst. c
3) Über systembedingte Besoldungsanpassungen entscheidet:
c) beim Landtagssekretär und beim übrigen Personal des Parlamentsdienstes der Landtagspräsident;
II.
Änderung von Bezeichnungen
1) In Art. 15 Abs. 2 Bst. b der Heimatschriftenverordnung (HSchV) vom 28. September 2011, LGBl. 2011 Nr. 453, und in Art. 1 Abs. 2 Bst. c der Verordnung vom 25. November 2008 über die Vergütung von Spesen der Staatsangestellten (Spesenverordnung), LGBl. 2008 Nr. 304, ist die Bezeichnung "Landtagssekretariat" durch die Bezeichnung "Parlamentsdienst", in der jeweils grammatikalisch richtigen Form, zu ersetzen.
2) In Art. 10, 46 Abs. 5 und Art. 47 Abs. 4 der Finanzhaushaltsverordnung (FHV) vom 20. Dezember 2011, LGBl. 2011 Nr. 589, ist die Bezeichnung "Landtagsbüro" durch die Bezeichnung "Landtagspräsidium", in der jeweils grammatikalisch richtigen Form, zu ersetzen.
III.
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. Februar 2013 in Kraft.

Fürstliche Regierung:

gez. Dr. Klaus Tschütscher

Fürstlicher Regierungschef