| 910.023 |
| Liechtensteinisches Landesgesetzblatt |
| Jahrgang 2018
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Nr. 401
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ausgegeben am 7. Dezember 2018
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Verordnung
vom 4. Dezember 2018
über die Abänderung der Landwirtschafts-Einkommensbeitrags-Verordnung
Aufgrund von Art. 36 Abs. 2, Art. 37 Abs. 3 und Art. 78 Abs. 1 des Landwirtschaftsgesetzes (LWG) vom 11. Dezember 2008, LGBl. 2009 Nr. 42, verordnet die Regierung:
Abänderung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom 23. März 2010 über die Einkommensbeiträge in der Landwirtschaft (Landwirtschafts-Einkommensbeitrags-Verordnung; LEV), LGBl. 2010 Nr. 67, in der geltenden Fassung, wird wie folgt abgeändert:
Art. 3 Abs. 2 Bst. c Ziff. 1
2) Als Einkommensbeiträge gelten:
c) der Zusatzbeitrag für ausgewählte Ackerkulturen. Dies sind:
1. Raps, Sonnenblumen, Ölkürbisse, Öllein, Mohn, Saflor, Rispenhirse, Quinoa und Hanf;
Art. 10 Abs. 1 und 5
1) Der Zusatzbeitrag für ausgewählte Ackerkulturen wird vorbehaltlich Abs. 2 bis 5 ausgerichtet, wenn die Flächen der einzelnen Kulturen pro Landwirtschaftsbetrieb mindestens 20 Aren betragen.
5) Voraussetzung für die Gewährung des Zusatzbeitrages für Hanf ist die Verwendung von zertifiziertem Saatgut nach der Saat- und Pflanzgut-Verordnung. Zum Nachweis der Verwendung von zertifiziertem Saatgut sind sämtliche Etiketten der verwendeten Sorten oder sonstige Beweisunterlagen vorzulegen.
Art. 14 Bst. b, Bst. c Ziff. 1 und Bst. e
Die Höhe der jährlichen Einkommensbeiträge beträgt:
b) beim Zusatzbeitrag für Bergbetriebe pro anrechenbare RGVE:
1. für Triesenberg: 1 600 Franken;
2. für Planken und Schellenberg: 1 050 Franken;
c) beim Zusatzbeitrag für ausgewählte Ackerkulturen pro Hektar:
1. für Raps, Sonnenblumen, Ölkürbisse, Öllein, Mohn, Saflor, Rispenhirse, Quinoa und Hanf: 700 Franken;
e) beim Zusatzbeitrag für die Alpung von Tieren: 250 Franken pro anrechenbare RGVE.
Art. 17 Abs. 2
2) Pro Landwirtschaftsbetrieb dürfen höchstens 25 RGVE angerechnet werden.
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2019 in Kraft.
Fürstliche Regierung:
gez. Adrian Hasler
Fürstlicher Regierungschef