152.209
Liechtensteinisches Landesgesetzblatt
Jahrgang 2024 Nr. 238 ausgegeben am 11. Juni 2024
Verordnung
vom 11. Juni 2024
über die Abänderung der Ausländerrecht-Gebührenverordnung
Aufgrund von Art. 90 Abs. 2 des Gesetzes vom 17. September 2008 über die Ausländer (Ausländergesetz; AuG), LGBl. 2008 Nr. 311, Art. 69 Abs. 2 des Gesetzes vom 20. November 2009 über die Freizügigkeit für EWR- und Schweizer Staatsangehörige (Personenfreizügigkeitsgesetz; PFZG), LGBl. 2009 Nr. 348, Art. 5 Abs. 4 des Gesetzes vom 1. Juni 1922 betreffend vorläufige Einhebung von Gerichts- und Verwaltungskosten und Gebühren, LGBl. 1922 Nr. 22, und Art. 35 bis 43 des Gesetzes vom 21. April 1922 über die allgemeine Landesverwaltungspflege, LGBl. 1922 Nr. 24, in den jeweils geltenden Fassungen, verordnet die Regierung:
I.
Abänderung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom 13. September 2011 über die Einhebung von Gebühren im Ausländerrecht (Ausländerrecht-Gebührenverordnung; Ausl-GebV), LGBl. 2011 Nr. 440, in der geltenden Fassung, wird wie folgt abgeändert:
Art. 12 Abs. 1 Einleitungssatz und Bst. a bis d
1) In Visaverfahren werden folgende Gebühren - umgerechnet in Schweizer Franken - erhoben:
a) für jedes zulässige Visumverfahren und die Prüfung einer Verpflichtungserklärung: 90 Euro;
b) für ein von einer diplomatischen oder konsularischen Vertretung bearbeitetes Visumgesuch für ein Visum der Kategorie C oder D, unabhängig von der Gültigkeitsdauer: 90 Euro;
c) für ein im Inland ausgestelltes Visum der Kategorie C oder D: 90 Euro;
d) für ein Visum für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren: 45 Euro;
II.
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Kundmachung in Kraft.

Fürstliche Regierung:

gez. Sabine Monauni

Regierungschef-Stellvertreterin