152.209
Liechtensteinisches Landesgesetzblatt
Jahrgang 2024 Nr. 499 ausgegeben am 23. Dezember 2024
Verordnung
vom 26. November 2024
über die Abänderung der Ausländerrecht-Gebührenverordnung
Aufgrund von Art. 90 Abs. 2 des Gesetzes vom 17. September 2008 über die Ausländer (Ausländergesetz; AuG), LGBl. 2008 Nr. 311, Art. 69 Abs. 2 des Gesetzes vom 20. November 2009 über die Freizügigkeit für EWR- und Schweizer Staatsangehörige (Personenfreizügigkeitsgesetz; PFZG), LGBl. 2009 Nr. 348, Art. 5 Abs. 4 des Gesetzes vom 1. Juni 1922 betreffend vorläufige Einhebung von Gerichts- und Verwaltungskosten und Gebühren, LGBl. 1922 Nr. 22, und Art. 35 bis 43 des Gesetzes vom 21. April 1922 über die allgemeine Landesverwaltungspflege, LGBl. 1922 Nr. 24, in den jeweils geltenden Fassungen, verordnet die Regierung:
I.
Abänderung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom 13. September 2011 über die Einhebung von Gebühren im Ausländerrecht (Ausländerrecht-Gebührenverordnung; Ausl-GebV), LGBl. 2011 Nr. 440, in der geltenden Fassung, wird wie folgt abgeändert:
Art. 10 Abs. 1a Bst. b
1a) Für die Erteilung einer Bewilligung zur grenzüberschreitenden Dienstleistungserbringung wird je entsandte Person bzw. selbständig Erwerbstätigen und Vorgang eine Gebühr in folgender Höhe erhoben:
b) bei Erteilung einer Jahresbewilligung aufgrund der Befreiung von der Meldepflicht für einzelne Arbeitnehmer nach Art. 8 der Entsendeverordnung: 1 000 Franken.
II.
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2025 in Kraft.

Fürstliche Regierung:

gez. Dr. Daniel Risch

Fürstlicher Regierungschef